Wie kann der Einzelhandel in Göggingen gestärkt werden?

Einzelhandel in Göggingen

Ingrid Fink, die Vorsitzende der CSU-Ortsgruppe Göggingen lud zum Informationsgespräch zur Lage des Einzelhandels in Göggingens Stadtteilzentrum ins Hessing-Cafe. Wirtschaftsreferentin Eva Weber, die als Expertin eingeladen war, zeigte sich bestens informiert und versuchte die Anwesenden, unter denen auch Dieter Kleber von der WIG (Arbeitsgemeinschaft „Wir in Göggingen“) war, zu beruhigen. „Das Wirtschaftsreferat klinkt sich zum Gespräch mit Hausbesitzern ein, wenn bekannt wird, dass es eine Veränderung geben wird.“ Allerdings: Es kann nur eine Bitte oder eine Empfehlung sein, einen Zwang – soweit bestehende Gesetze eingehalten werden – kann es nicht geben. Klar wurde aber auch: „Der Kunde ist bequem geworden. Er fährt einmal die Woche mit dem Auto zum einkaufen und will dann in den geöffneten Kofferraumdeckel alles einpacken können, was er braucht.“
Ein Erhalt der oft familienbetriebenen Einzelhandelsgeschäfte könne nur gewährleistet bleiben, wenn sich der Kunde vor einer vom Inhaber als notwendig erachteten Geschäftsaufgabe für die Unterstützung dieser Geschäfte entscheidet und dort einkauft. Eva Weber bedankte sich, „dass das Gespräch zwischen dem Wirtschaftsreferat und den Aktionsgemeinschaften läuft.“ Sie sieht darin einen wichtigen Faktor wie der Einzelhandel vor Ort gestärkt werden kann.

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