60 Jahre ARGE Göggingen – Jubiläumsfeier im Kurhaus

   
   
   

Auch der ehemalige Vorsitzende Albert Bartl gehörte selbstverständlich als Ehrenvorsitzender zu den geladenen Gästen am 29. September 2017 im Kurhaus und lauschte den einführenden Worten des derzeitigen 1. Vorsitzenden Herbert Götz, der die erfolgreiche Arbeit der ARGE in den vergangenen 60 Jahren betonte. Bürgermeister Stefan Kiefer überbrachte im Auftrag des Oberbürgermeisters Dr. Kurt Gribl die Grüße und Glückwünsche der Stadt Augsburg. Das Gögginger Urgestein Heinz Münzenrieder redete launig wie immer über vergangene Zeiten in Göggingen – schließlich war der heutige Augsburger Stadtteil immerhin 3 Jahre selbständige Stadt im Süden der Metropole, bevor er 1972 bei der Gebietsreform von Augsburg „kassiert“ wurde. Vom Bühnenhimmel schwebte die alte Gögginger Fahne, als die vier Gögginger Stadträte Claudia Eberle M.A., Jutta Fiener, Ingrid Fink und Dr. Florian Freund einen kleinen Sketch zeigten. Für ein Dankeschön wurden zum Schluss alle Helfer für das große Jubiläum auf die Bühne geholt. Die musikalische Gestaltung des Abends übernahm die Kolpingskapelle Göggingen.

Herzlich willkommen in Göggingen!

Am 24. Sept. wurde das Pfarrerehepaar Martin Kleineidam und Anne-Kathrin Kapp-Kleineidam in der Dreifaltigkeitskirche eingeführt.  Der Kirchenvorstand der Dreifaltigkeitskirche begrüßte die beiden im Anschluss an den Gottesdienst herzlich mit einem selbstgedichteten Lied „Fühlt euch willkommen!“ (auf die Melodie: „Über den Wolken“).
Text: Anne-Kathrin Kapp-Kleineidam

Der Gögginger Parkweiher zukünftig ein „Himmelsweiher“?

Laut Wikipedia ist ein Himmelsweiher ein Stillgewässer, das durch keinen oberflächigen Zustrom gespeist wird und Wasser ausschließlich aus Niederschlägen bezieht, also vom "Himmel" befüllt wird. Ein in Göggingen bekanntes Beispiel dafür ist der sog. Himmelsweiher im Gögginger Neubaugebiet südlich der Friedrich-Ebert-Straße. Allerdings ist dort nur selten eine Wasserpfütze zu finden, der Bodengrund wurde nicht speziell behandelt.

Das Prinzip "Himmelsweiher" soll nun für den beliebten Gögginger Parkweiher angewendet werden: Derzeit wird von der Stadt Augsburg versucht den Boden des Weihers abzudichten – mit lose geschüttetem Lehm und einer Kiesabdeckung. Dann soll der Regen dauerhaft für einen schönen mit Wasser gefüllten Weiher sorgen.

Früher hatte der Gögginger Parkweiher einen Zu- und einen Abfluß. Der Zufluß kam von der Singold. Eine Wasser-Ausleitung auf Höhe des Hessing-Parkplatzes – gefasst in Rohre – führte unter dem Parkdeck, teils unter Bebauung und teils unter der Butzstraße das Wasser zum Feuerbach (der in den Weiher mündete) und sorgte immer für genügend Wasser im Weiher. Man vermutet, dass Baumwurzeln im Lauf der Jahrzehnte die Rohre so stark zuwucherten und beschädigten, dass eine Sanierung der Rohre dann nicht mehr möglich war – man hätte ja unter und durch Privatgrund graben müssen!

Das neue Roncallihaus – ein Glanzstück

Das nagelneue Kupferdach glänzt in der Sonne und lenkt den Blick auf das neue Gemeindezentrum der Pfarreiengemeinschaft Göggingen-Inningen, welches bis an die Grenze zum Klausenberg herangerückt ist. Allerdings wird es noch eine ganze Weile dauern, bis dort die ersten Veranstaltungen stattfinden können. Jede Spende ist willkommen!