Das neue Feldkreuz in Göggingen in überraschender Optik

Viele fleißige Hände haben nach über 2-jähriger Planungszeit ein Gemeinschaftswerk geschafft: Ein neues Wegkreuz begleitet nun Menschen auf dem Weg entlang der Ecke Friedrich-Ebert-Straße und der Otto-Miehle-Straße.

Text: Helga Eberle

Burg (Herr, mein Fels, meine Burg, mein Erretter- Ps 46,8): Kuratie

Felsen (Der Fels meiner Stärke ist bei Gott – Psalm 62, 8): St. Peter und Paul, Inningen

Quelle (Du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom, bei dir ist die Quelle des Lebens – Psalm 36,9+10): Zum heiligsten Erlöser

Licht der Welt (Johannes 8,12): St. Georg und Michael

Vater (sehr viele Stellen im Neuen Testament): St. Remigius Bergheim

Schild und Schutz (mein Gott, mein Schild und mein Schutz – Psalm 18, 3): Jugend der Dreifaltigkeitsgemeinde

Hirte (Der Herr ist mein Hirte – Psalm 23,1): Schulen Maria Stern

Text: Andrea Graßmann

Ökumene gelebt – gemeinsam wird das Kreuz aller Gemeinden eingeweiht

Sieben Felder hat das neue Kreuz, welches im nordöstlichen Eck des evangelischen Jugendzentrums an der Friedrich-Ebert-Straße aufgestellt wurde. Die fünf katholischen Pfarrgemeinden, die evangelische Dreifaltigkeitsgemeinde und die Schule Maria Stern haben jeweils ein Feld aus Plexiglas gestaltet. Am Reformationstag wurde das neue Kreuz gemeinsam von Pfarrerin Andrea Graßmann und Pfarrer Nikolaus Wurzer eingeweiht.

Ein Tag der Begegnung – gelebte Ökumene in Göggingen am Reformationstag

Die katholischen Gemeinden St. Georg und Michael, die Kuratie St. Johannes Baptist, St. Peter und Paul, Zum Heiligsten Erlöser und St. Remigius feierten gemeinsam in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche einen Gottesdienst am Reformationstag.
Vorbereitet wurde die Feier vom evangelischen Kirchenvorstand. Anwesend waren als Vertreter der evangelischen Kirche Pfarrer Martin Kleineidam, Pfarrerin Anne-Katrin Kapp-Kleineidam und Andrea Graßmann, als Gäste waren die katholischen Pfarrer Nikolaus Wurzer und Martin Sigalla gekommen.
Die Singkreise „Fish & Chips“ von der Dreifaltigkeitsgemeinde unter der Leitung von Gabi Lindner und „Symbolum“ von der Erlöserkirche unter der Leitung von Doris Herz hatten sich zusammengetan und gemeinsam mit ihren wunderbaren Liedern den Gottesdienst gestaltet.

Wege der Kunst – auf dem Weg zur Inklusion

 

Wege der Kunst – auf dem Weg zur Inklusion

Seit 2004 organisiert die Unternehmergemeinschaft „Wir in Göggingen e.V.“ Wege der Kunst. 40 Künstler stellten in diesem Jahr in 27 Geschäften ihre Bilder, Collagen und Skulpturen aus. In diesem Jahr führen die Wege der Kunst am 7.Oktober 2017 nicht nur durch das Zentrum von Göggingen – rund um das Kurhaus, den Klausenberg, die Bürgermeister-Aurnhammer-Straße und die Butzstraße – sondern bis in die Mühlstraße und erweitert sich zu einer inklusiven Veranstaltung. Zwei Einrichtungen der Hessing Stiftung, das Geriatrische Rehabilitationszentrum und das Hessing Förderzentrum für Kinder und Jugendliche luden ein zum „Tag der offenen Tür“. Sie ermöglichten einen Einblick in ihre Arbeit und präsentieren darüber hinaus ebenfalls Werke von Künstlern. Der Unterstützungsverein für das Hessing Förderzentrum für Kinder „Ein Haus für Kinder e.V.“ war mit zwei Benefiz-Aktivitäten beteiligt: 500 Lose konnten für eine Tombola verkauft werden, weiter wurden Bilder aus dem Nachlass des ungarischen Künstlers Béla A. Vargha zum Verkauf angeboten.

Das Bild zeigt einen Blick in den zum Förderzentrum gehörenden „Stadel“, in dem die Ausstellung aufgebaut war. Als Auktionator fungierte Fritz Strauß aus Stadtbergen.

Bericht: Helga Treml-Sieder