Es gibt wieder ein Roncallihaus in Göggingen

Nach knapp zweijähriger Bauzeit entstand das neue Roncallihaus neben der Kirche St. Georg und Michael. Das Pfarrbüro ist bereits umgezogen ins neue Haus. Der große Saal ist variabel in der Größe und bietet Platz für Veranstaltungen der Pfarrgemeinde, aber auch für Gögginger Vereine. Im Obergeschoß befinden sich die Gruppenräume für die Pfarrjugend und der „Raum der Stille“. Eine kleine Teeküche erleichtert das gemeinsame Arbeiten und Feiern.
Gesegnet wurde das Haus von Bischof Konrad Zdarsa.

   
   

 

Ein neuer Parkplatz für die Mitarbeiter der Hessingkliniken ist gefunden

Zuletzt war es grüne Wiese, Platz für 14 Bäume, etliche Sträucher und „ungenutzt“: Das Gelände zwischen dem ehemaligen „Ärztehaus“ von Hofrat Friedrich von Hessing und der „Alten Klinik“. Aber auch dieses Gelände selbst ist sehr geschichtsträchtig: Hier stand – an der Ecke Hessingstraße-Butzstraße das „Alte Rathaus“, eine ehemalige ziemlich große Kapelle, deren hoher Turm auf alten Stichen von Göggingen deutlich zu erkennen ist. In den 1970-er Jahren stand dort ein Flachbau für Spastiker,  angegliedert an die Hessing-Kliniken. Nun also soll diese Fläche eine neue Funktion als Parkplatz für Hessing-Mitarbeiterinnen und -arbeiter übernehmen. Nicht gerade schön, aber wichtig – meinen Bewohner angrenzender Straßen, die oft nicht mehr wissen wohin mit dem eigenen Auto, wenn die Wohnstraße mit fremden Autos zugeparkt ist.

 

Gögginger Stadtteilzentrum wird gestärkt

Pressemitteillung Stadt Augsburg

Mit den Oktober-Beschlüssen des Bau- und
Konversionsausschusses sowie des Wirtschaftsförderungs-,
Beteiligungs- und Liegenschaftsausschusses wurde die
Verwaltung beauftragt, ein städtebauliches Konzept als
Grundlage für Maßnahmen zur Stärkung des Gögginger
Stadtteilzentrums zu erstellen. Zum Auftakt haben
Bürgermeisterin und Wirtschaftsreferentin Eva Weber sowie
Stadtbaurat Gerd Merkle Vertreter von ARGE, WIG und des
Stadtrats zu einem ersten Runden Tisch eingeladen.
„Eine enge Zusammenarbeit und die aktive Einbindung der
lokalen Akteure wie der Politik von Anfang an sind mir besonders
wichtig und entscheidend für den Erfolg des Konzeptes“, betont
Bürgermeisterin Eva Weber.
Bei dem ersten Runden Tisch wurde erneut bestätigt, dass die
aktuellen Herausforderungen der Stadtteilentwicklung für
Göggingen insbesondere in städtebaulichen Fragestellungen und
sich abzeichnenden Funktionsschwächen des Stadtteilzentrums
entlang der Bgm.-Aurnhammer-Straße liegen. Dementsprechend
wurden im gemeinsamen Diskurs das weitere Vorgehen
abgestimmt sowie Themenschwerpunkte und
Fragestellungen des Konzepts erörtert.

Darauf basierend wird Anfang 2018 ein Planungsbüro mit der
Erstellung des Konzeptes beauftragt. Die Planungskosten
betragen rund 50.000 Euro und sind in den Nachtragshaushalt
2018 eingestellt worden. Durch den Stadtteilmanagementprozess
und die Fortschreibung des Einzelhandelsentwicklungskonzeptes
sind bereits umfassende Grundlagen mit Datenmaterial,
Analysen, Strategieansätzen und Maßnahmenvorschläge
vorhanden. „Auf dieser Basis kann das städtebauliche Konzept
entsprechend aufbauen und Schwerpunktthemen, wie etwa die
Stärkung der Aufenthaltsqualität, die Attraktivierung des
öffentlichen Raumes, Verkehr, Begrünung und Möblierung, durch
das Planungsbüro bearbeitet werden“, sagt Baureferent Gerd
Merkle. „Sobald ein erster Entwurf mit den vorläufigen
Ergebnissen vorliegt, wird das Konzept erneut im
Dialogverfahren mit den lokalen Akteuren und Politikvertretern
weiter verfeinert und abgerundet.“
Wichtiges Ziel: Lebensqualität vor Ort sichern
„Die Augsburger Stadtteilzentren sind wichtige Versorgungs- und
Kommunikationszentren für die Bevölkerung. Unser Ziel ist es
diese Orte zu stärken, lebendig zu halten und die Lebensqualität
vor Ort zu sichern. Die Stärkung der Stadtteile und
Stadtteilzentren sowie deren Versorgungsstrukturen wurden
somit auch als eines der übergeordneten Ziele im
Einzelhandelsentwicklungskonzept (EHK) der Stadt Augsburg
definiert und vom Stadtrat beschlossen“, erläutert Eva Weber.

 

Nun fehlen nur noch die Enten …

So mancher Spaziergänger im Gögginger Park wird sich verwundert die Augen reiben: Der Weiher ist wieder mit Wasser gefüllt! Im Wind tanzen viele Herbstblätter auf der Wasseroberfläche und sammeln sich zu einem wunderbaren Goldorange-Teppich vor dem ehemaligen Ablass. Ein Foto hierzu gibt es nicht – dieses Naturspektakel müssen sich die Spaziergänger an einem sonnigen Tag selbst anschauen! Und vielleicht finden sie dann ja auch schon die Enten, die zurückgekehrt sind?

Das Werk ist fast vollbracht – der neue Weiher im Gögginger Park ist angelegt, aber noch nicht fertiggestellt


Kommentar von Helga Eberle:
Es ist vollbracht. Der Grund ist mit Lehm abgedichtet, eine Folie soll das nochmalige Verschwinden des Wassers verhindern. Eine Sanddecke gibt weiteren Schutz. Aber: Der Weiher im Park ist nicht mehr derselbe. Beraubt seines Zu- und Abflusses, reduziert auf eine Regenwasserpfütze? Wie wird sich das nun flachere Wasser darstellen? Immergrün durch Algen oder auch einmal wieder klar wie zu früheren Zeiten? Mit fantastischen Spiegelungen der Bäume? Im Winter ein neuer Treffpunkt zum Schlittschuhlaufen, weil das weniger tiefe Wasser schneller gefriert? Können Wasserpflanzen eingesetzt werden und dort auch gedeihen?
Geben wir dem Versuch doch eine Chance!
Die Gögginger werden die Entwicklung genau verfolgen und ggf. ihre Wünsche wieder bei der Stadt anmelden.
Eine Frage bleibt: Müssen die Parkbesucher warten, bis der Regen den Weiher auffüllt oder gibt es evtl. eine neue Aktion der FF Göggingen, nochmals Singoldwasser einzubringen?
Lassen wir uns überraschen.