Nun fehlen nur noch die Enten …

So mancher Spaziergänger im Gögginger Park wird sich verwundert die Augen reiben: Der Weiher ist wieder mit Wasser gefüllt! Im Wind tanzen viele Herbstblätter auf der Wasseroberfläche und sammeln sich zu einem wunderbaren Goldorange-Teppich vor dem ehemaligen Ablass. Ein Foto hierzu gibt es nicht – dieses Naturspektakel müssen sich die Spaziergänger an einem sonnigen Tag selbst anschauen! Und vielleicht finden sie dann ja auch schon die Enten, die zurückgekehrt sind?

Das Werk ist fast vollbracht – der neue Weiher im Gögginger Park ist angelegt, aber noch nicht fertiggestellt


Kommentar von Helga Eberle:
Es ist vollbracht. Der Grund ist mit Lehm abgedichtet, eine Folie soll das nochmalige Verschwinden des Wassers verhindern. Eine Sanddecke gibt weiteren Schutz. Aber: Der Weiher im Park ist nicht mehr derselbe. Beraubt seines Zu- und Abflusses, reduziert auf eine Regenwasserpfütze? Wie wird sich das nun flachere Wasser darstellen? Immergrün durch Algen oder auch einmal wieder klar wie zu früheren Zeiten? Mit fantastischen Spiegelungen der Bäume? Im Winter ein neuer Treffpunkt zum Schlittschuhlaufen, weil das weniger tiefe Wasser schneller gefriert? Können Wasserpflanzen eingesetzt werden und dort auch gedeihen?
Geben wir dem Versuch doch eine Chance!
Die Gögginger werden die Entwicklung genau verfolgen und ggf. ihre Wünsche wieder bei der Stadt anmelden.
Eine Frage bleibt: Müssen die Parkbesucher warten, bis der Regen den Weiher auffüllt oder gibt es evtl. eine neue Aktion der FF Göggingen, nochmals Singoldwasser einzubringen?
Lassen wir uns überraschen.

Das neue Feldkreuz in Göggingen in überraschender Optik

Viele fleißige Hände haben nach über 2-jähriger Planungszeit ein Gemeinschaftswerk geschafft: Ein neues Wegkreuz begleitet nun Menschen auf dem Weg entlang der Ecke Friedrich-Ebert-Straße und der Otto-Miehle-Straße.

Text: Helga Eberle

Burg (Herr, mein Fels, meine Burg, mein Erretter- Ps 46,8): Kuratie

Felsen (Der Fels meiner Stärke ist bei Gott – Psalm 62, 8): St. Peter und Paul, Inningen

Quelle (Du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom, bei dir ist die Quelle des Lebens – Psalm 36,9+10): Zum heiligsten Erlöser

Licht der Welt (Johannes 8,12): St. Georg und Michael

Vater (sehr viele Stellen im Neuen Testament): St. Remigius Bergheim

Schild und Schutz (mein Gott, mein Schild und mein Schutz – Psalm 18, 3): Jugend der Dreifaltigkeitsgemeinde

Hirte (Der Herr ist mein Hirte – Psalm 23,1): Schulen Maria Stern

Text: Andrea Graßmann

Ökumene gelebt – gemeinsam wird das Kreuz aller Gemeinden eingeweiht

Sieben Felder hat das neue Kreuz, welches im nordöstlichen Eck des evangelischen Jugendzentrums an der Friedrich-Ebert-Straße aufgestellt wurde. Die fünf katholischen Pfarrgemeinden, die evangelische Dreifaltigkeitsgemeinde und die Schule Maria Stern haben jeweils ein Feld aus Plexiglas gestaltet. Am Reformationstag wurde das neue Kreuz gemeinsam von Pfarrerin Andrea Graßmann und Pfarrer Nikolaus Wurzer eingeweiht.

Ein Tag der Begegnung – gelebte Ökumene in Göggingen am Reformationstag

Die katholischen Gemeinden St. Georg und Michael, die Kuratie St. Johannes Baptist, St. Peter und Paul, Zum Heiligsten Erlöser und St. Remigius feierten gemeinsam in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche einen Gottesdienst am Reformationstag.
Vorbereitet wurde die Feier vom evangelischen Kirchenvorstand. Anwesend waren als Vertreter der evangelischen Kirche Pfarrer Martin Kleineidam, Pfarrerin Anne-Katrin Kapp-Kleineidam und Andrea Graßmann, als Gäste waren die katholischen Pfarrer Nikolaus Wurzer und Martin Sigalla gekommen.
Die Singkreise „Fish & Chips“ von der Dreifaltigkeitsgemeinde unter der Leitung von Gabi Lindner und „Symbolum“ von der Erlöserkirche unter der Leitung von Doris Herz hatten sich zusammengetan und gemeinsam mit ihren wunderbaren Liedern den Gottesdienst gestaltet.