Musikalischer Blumenstrauß für Kinder in Ecuador im Pfarrsaal der Erlöserkirche

abert1
Foto: Isabella Abert

abert2
Foto: Isabella Abert

 

„Das waren richtig hochwertige Musikbeiträge!“ lobte eine Besucherin des Benefizkonzertes. Mit viel Elan und Musizierfreude boten Profis und musikbegeisterte Laien nach der Begrüßung durch den Hausherrn Pfarrer Martin Sigalla den Zuhörern einen entspannenden Nachmittag auf verschiedenen Instrumenten oder mit ihrer Stimme. Hans Norbert Bihlmaier hatte die Zusammenstellung des Programms übernommen und übernahm vielfach die Klavierbegleitung. Schwungvoll eröffnete das „Salonorchester“, das sich für diese Aufführung zusammen gefunden hatte, den musikalischen Nachmittag. Anna Egetemeir und Anna Maria Huber ließen virtuos die Klarinetten erklingen. Das Duo „HeBe“ Hellmann, Prof. Dr. Becker begeisterte mit dem Concert in h moll von Rieding. Mit dem „Frühlingslied“ von Mendelsohn-Bartholdy, das Helge Keiper stimmungsvoll auf dem Violoncello interpretierte, ließ er die Gedanken zu den  blühenden Bäumen im Garten wandern. Das Nocturno von Chopin, das meisterlich von Hermann Meyer auf dem Violoncello vorgetragen wurde, verführte zum Träumen. Die Überraschung des Nachmittags präsentierte zur großen Freude des Publikums Gerhard Petrowitsch, da nicht nur die beiden Söhne Jonas und Samuel  mit ihm auftraten, sondern auch der jüngste Sohn Tobias sicher und klangvoll die Trompete zu spielen wusste. In humorvoller Art wusste Rektor Peter Reithmeir die Programmpunkte anzukündigen. Mit Staunen vernahmen die Zuhörer, dass auf zwei Bass-Tuben, gespielt von Roland Mordstein und Petrowitsch konzertant musiziert werden kann. Viel Spaß hatte das Publikum an der lebhaft vorgetragenen Operettenmelodie „Ja, das Schreiben und das Lesen“ von Claus Klinke. Die junge Sopranistin Melanie Möller war sichtbar und hörbar der Star des Nachmittags mit ihren drei Liedern aus dem Bereich der Musicals; der begeisterte Applaus war der Dank für den überzeugenden Vortrag. Zum Abschluss ließen die Streicher des Salonorchesters Prof. Dr. Christoph Becker, Hermann Meyer und Peter Pachmayr zusammen mit Hans Norbert Bihlmaier bei der Polka „leichtes Blut“ die Bogen tanzen. Noch eine ganze Reihe anderer Musikbeiträge ergab einen Strauß bunter Melodien, den die Interpreten den Kindern in Ecuador widmeten. Mit Dank für ihr Engagement verabschiedete Claudia Eberle, die Schirmherrin der Veranstaltung die Künstler.

Die Einnahmen des Nachmittags, die durch Getränkeverkauf und Verkauf von Waren aus Ecuador, ebenso wie durch unterstützende Spenden von Gögginger Geschäftsleuten erhöht wurden, werden der Kinder-Direkt-Hilfe Ecuador zu Gute kommen. Nach Abzug der noch nicht bekannten Höhe der Zahlung an die Gema wird es ein Betrag von etwa 700 Euro sein.

Beitrag von Isabella Abert

Print Friendly, PDF & Email