Idylle oder Todesurteil für den Einzelhandel?

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Ein herrlicher Winter-Sonnentag in Göggingen, nachmittags um 16.00 Uhr am Klausenberg. Kein Auto weit und breit: Alle Parkplätze – auch vor dem Rocallihaus und dem Haus der Vereine – sind leer, man kann gemütlich von einer Straßenseite zur anderen wechseln, kein fahrendes Auto behindert in irgendeiner Weise die Fußgänger. Welche Fußgänger? Auch die gibt es nicht.

Göggingen ist ausgestorben – wenige Meter neben der sog. Hauptschlagader Bürgermeister-Aurnhammer-Straße. Wen wundert es da, dass der Einzelhandel nicht brummt? Mit Ausnahme der Eisdiele und den Cafes sind alle Geschäfte geschlossen. Dichtgemacht.

Zeigt dieses Foto eine Idylle? Oder einen Mangel? Muss ein Stadtteil, der sich selbst gern als attraktiv sieht, am Samstagnachmittag menschenleer aussehen oder in die Geschäfte locken? Könnte das überhaupt gelingen?

Nicht nur die WIG macht sich Gedanken darüber, auch auswärtige Forschungsinstitute schreiben und malen auf Powerpointfolien. Aber hilft das wirklich weiter?

Es ist schon richtig, was eine Besucherin beim letzten Treffen der CIMA gesagt hat: Man sollte am besten die Anlieger und Bewohner fragen, was denn einen Sadtteil attraktiv macht ….

 

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