Hessing Stiftung stellt sich neu auf:Jetzt sieben Kliniken mit klarer Zuordnung

Hessingklinik

Umstrukturierung der medizinischen Bereiche stärkt Spezialisierung.
Neue Strukturen bei der Augsburger Hessing Stiftung: Statt der bisher drei orthopädischen Fachkliniken sorgen ab sofort sieben Spezialkliniken mit klarer Ausrichtung für eine optimale medizinische Behandlung von orthopädischen Erkrankungen. Jeder Klinik steht ein Chefarzt vor, eine hohe Bedeutung kommt der interdisziplinären Zusammenarbeit zu: Jeder Patient soll von der Kompetenz aller Experten profitieren. „Wir gewährleisten mit dieser Spezialisierung eine moderne Versorgung auf hohem Niveau mit größter Effizienz, die die Hessing Kliniken für die Zukunft wettbewerbsfähig macht“, zeigt sich Wolfgang Winkler, Direktor der Stiftung, von der Umstrukturierung überzeugt.

Die traditionsreichen orthopädischen Kliniken der Hessing Stiftung zählen mit rund 7.000 stationären und über 30.000 ambulanten Patienten jährlich zu den führenden orthopädischen Einrichtungen Deutschlands. Bisher wurde in jeder der bis dato drei Fachkliniken alles behandelt – wenn auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Jetzt ist jedem Krankheitsbild ein Spezialbereich zugeordnet. Die Endoprothetik wird aufgrund der hohen Fallzahlen sogar in zwei Bereiche unterteilt. Die neuen Kliniken im Einzelnen:

  • Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin; Chefärzte Karlheinz Bartsch, Dr. Wolfgang Wank
  • Klinik für Endoprothetik, orthopädische Rheumatologie und Handchirurgie; Chefarzt Dr. Christian Griesmann, Leitender Arzt Handchirurgie Dr. Bernhard Rozée
  • Klinik für Wirbelsäulentherapie, Endoprothetik und orthopädische Onkologie; Chefarzt Professor Dr. Alexander Wild
  • Klinik für Unfallchirurgie; Chefarzt Dr. Oliver Herrmann
  • Klinik für Sportorthopädie und arthroskopische Chirurgie; Priv. Doz. Dr. Stephan Vogt
  • Klinik für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie; Kommissarischer Leiter Priv. Doz. Dr. Thomas Naumann
  • Klinik für Kinderorthopädie und Neuroorthopädie; Chefarzt Dr. Andreas Forth

Patienten und einweisenden Ärzten schafft die klare Zuordnung in die individuell passende Klinik zukünftig mehr Transparenz und höhere Planungssicherheit etwa bei Operationen.

„Die Vorteile liegen auf der Hand“, erläutert Wolfgang Winkler. „Klar definierte Therapieschritte bis hin zur Reha und chefärztliche Richtlinien für die Behandlung bedeuten die optimale Versorgung des einzelnen Patienten.“ Eine enge Kooperation zwischen den Kliniken sorgt zusätzlich für Rundum-Betreuung.

Mit dem Start der neuen Struktur werden – bei laufendem Klinikbetrieb – umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Haus, die Modernisierung der gesamten technischen Ausstattung sowie eine Neuordnung der Funktionsräume vorgenommen, die für kurze Wege und damit für effizientere Abläufe sorgt. Funktionale Bereiche wie auch zahlreiche Patientenzimmer werden auf den modernsten Stand gebracht.

Für die Hessing Stiftung, zu der neben den Orthopädischen Fachkliniken auch eine Klinik für Orthopädische Rehabilitation, seit Mai unter der Leitung von Chefärztin Dr. Annett Roch, die Klinik für Geriatrische Rehabilitation, das Förderzentrum für Kinder, die technische Orthopädie mit Sanitätshaus und das Hessing forum Medical Wellness gehören, bedeuten die Umstrukturierungsmaßnahmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im hart umkämpften Gesundheitsmarkt. „Wir sind stolz darauf“, so Wolfgang Winkler, „dass die Potenziale und Ressourcen der Stiftung in bester Hessingtradition optimal genutzt werden.“

 

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