Die Hessingkirche ist nicht nur ein ganz besonderes Baudenkmal

 

100 Tage nach „Haiyan“

Klinikseelsorge unterstützt humanitäre Hilfe auf den Philippinen

Für Nichtbeteiligte scheint die Taifunkatastrophe auf den philippinischen Inseln bereits lange vorbei. Die Erde dreht sich unermüdlich weiter. Neue Schlagzeilen erregen das öffentliche Interesse und andere humanitäre Missstände drängen sich in den Vordergrund. Ja, auch das Leben geht weiter.

Doch für die betroffenen Menschen auf den Philippinen ist das nicht so. Nichts ist mehr wie zuvor.

Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Hessingkirche unter dem Thema „Nächstenliebe“ erinnerte Herr Wolfgang Groß, der Vorstand der humedica e.V. mit Sitz in Kaufbeuren, an die Katastrophe vom 8. November 2013. Hundert Tage später ist die akute Notsituation zwar vorüber. Die Verwundeten konnten medizinisch versorgt werden, Nahrungsmittelverteilungen finden statt. Und jeden Tag kann man zahlreiche Menschen dabei beobachten, wie sie unermüdlich Stück für Stück ihre Städte von Trümmern und Müll befreien.

Doch von der Normalität und Selbständigkeit, die die Menschen kannten, sind sie noch weit entfernt. Eine neue Zeitrechnung hat mit „Haiyan“ begonnen und für die Menschen auf den Philippinen ergibt sich eine neue Realität. Eine Realität, in der humedica e.V. den Betroffenen weiterhin mit gezielten Hilfsmaßnahmen zur Seite stehen möchten.

Zu deren Unterstützung konnte die Organistin der Hessingkirche, Fr. Daniela Starzyk, zusammen mit dem Klinikseelsorger, Hrn. Nikolaus Bernhard aus den Spendeneinnahmen der Konzerte in der Advents- und Weihnachtszeit 2013/14, Hrn. Groß € 550,– überreichen.

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