Baumpaten gesucht und gefunden

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Versteckt hinter einem kleinen Wäldchen – schräg gegenüber des Bergheimer Baggersees – führt der Weg zu der Fläche, welche mit Hilfe von Baumpaten vom städtischen Forstamt neu bepflanzt wird. 23 Paten wollten beim letzten angebotenen Termin mit dabei sein. Unter ihnen Wilhelm und Christine Schneider. „Drei Dinge soll ja ein Mann in seinem Leben tun: Ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und einen Baum pflanzen“. Alle drei Aufgaben habe er nun erfüllt. Und damit die Deutsche Eiche wirklich gut anwachse, bekam sie von ihm einen Schluck Rotkäppchen-Sekt mit auf den Weg. Auch Annegret und Greta haben sich eine Eiche ausgesucht und gemeinsam eingepflanzt. Das Angießen darf die Jugend übernehmen. Mit von der Partie ist auch Referent Rainer Schaal. Auch wenn es nicht nötig gewesen wäre „selbst ist der Mann“ – Referent Max Weinkamm und Referent Hermann Köhler wollten gerne Geburtshelfer bei Rainer Schaals Bäumchen sein. Und auch Ltd. Forstdirektor Hartmut Dauner kontrollierte mit strengem Auge, ob alles seine Ordnung hat. Da das Forstamt alles bestens vorbereitet hatte – Helfer, Pflöcke zum Anbinden, Schaufeln, Wasser, Gießkannen, Schubkarre mit Erde, alles stand bereit – war es für die Paten ein leichtes, ihr Bäumchen sicher in die Erde zu bringen. Ein Zettel mit dem genauen Standort des gespendeten Baumes wird jedem Paten nachgeliefert damit sich auch die Enkel noch in seinem Schatten ausruhen und des Spenders gedenken können.

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