Gögginger Stadtteilzentrum wird gestärkt

Pressemitteillung Stadt Augsburg

Mit den Oktober-Beschlüssen des Bau- und
Konversionsausschusses sowie des Wirtschaftsförderungs-,
Beteiligungs- und Liegenschaftsausschusses wurde die
Verwaltung beauftragt, ein städtebauliches Konzept als
Grundlage für Maßnahmen zur Stärkung des Gögginger
Stadtteilzentrums zu erstellen. Zum Auftakt haben
Bürgermeisterin und Wirtschaftsreferentin Eva Weber sowie
Stadtbaurat Gerd Merkle Vertreter von ARGE, WIG und des
Stadtrats zu einem ersten Runden Tisch eingeladen.
„Eine enge Zusammenarbeit und die aktive Einbindung der
lokalen Akteure wie der Politik von Anfang an sind mir besonders
wichtig und entscheidend für den Erfolg des Konzeptes“, betont
Bürgermeisterin Eva Weber.
Bei dem ersten Runden Tisch wurde erneut bestätigt, dass die
aktuellen Herausforderungen der Stadtteilentwicklung für
Göggingen insbesondere in städtebaulichen Fragestellungen und
sich abzeichnenden Funktionsschwächen des Stadtteilzentrums
entlang der Bgm.-Aurnhammer-Straße liegen. Dementsprechend
wurden im gemeinsamen Diskurs das weitere Vorgehen
abgestimmt sowie Themenschwerpunkte und
Fragestellungen des Konzepts erörtert.

Darauf basierend wird Anfang 2018 ein Planungsbüro mit der
Erstellung des Konzeptes beauftragt. Die Planungskosten
betragen rund 50.000 Euro und sind in den Nachtragshaushalt
2018 eingestellt worden. Durch den Stadtteilmanagementprozess
und die Fortschreibung des Einzelhandelsentwicklungskonzeptes
sind bereits umfassende Grundlagen mit Datenmaterial,
Analysen, Strategieansätzen und Maßnahmenvorschläge
vorhanden. „Auf dieser Basis kann das städtebauliche Konzept
entsprechend aufbauen und Schwerpunktthemen, wie etwa die
Stärkung der Aufenthaltsqualität, die Attraktivierung des
öffentlichen Raumes, Verkehr, Begrünung und Möblierung, durch
das Planungsbüro bearbeitet werden“, sagt Baureferent Gerd
Merkle. „Sobald ein erster Entwurf mit den vorläufigen
Ergebnissen vorliegt, wird das Konzept erneut im
Dialogverfahren mit den lokalen Akteuren und Politikvertretern
weiter verfeinert und abgerundet.“
Wichtiges Ziel: Lebensqualität vor Ort sichern
„Die Augsburger Stadtteilzentren sind wichtige Versorgungs- und
Kommunikationszentren für die Bevölkerung. Unser Ziel ist es
diese Orte zu stärken, lebendig zu halten und die Lebensqualität
vor Ort zu sichern. Die Stärkung der Stadtteile und
Stadtteilzentren sowie deren Versorgungsstrukturen wurden
somit auch als eines der übergeordneten Ziele im
Einzelhandelsentwicklungskonzept (EHK) der Stadt Augsburg
definiert und vom Stadtrat beschlossen“, erläutert Eva Weber.

 

Nun fehlen nur noch die Enten …

So mancher Spaziergänger im Gögginger Park wird sich verwundert die Augen reiben: Der Weiher ist wieder mit Wasser gefüllt! Im Wind tanzen viele Herbstblätter auf der Wasseroberfläche und sammeln sich zu einem wunderbaren Goldorange-Teppich vor dem ehemaligen Ablass. Ein Foto hierzu gibt es nicht – dieses Naturspektakel müssen sich die Spaziergänger an einem sonnigen Tag selbst anschauen! Und vielleicht finden sie dann ja auch schon die Enten, die zurückgekehrt sind?

Das Werk ist fast vollbracht – der neue Weiher im Gögginger Park ist angelegt, aber noch nicht fertiggestellt


Kommentar von Helga Eberle:
Es ist vollbracht. Der Grund ist mit Lehm abgedichtet, eine Folie soll das nochmalige Verschwinden des Wassers verhindern. Eine Sanddecke gibt weiteren Schutz. Aber: Der Weiher im Park ist nicht mehr derselbe. Beraubt seines Zu- und Abflusses, reduziert auf eine Regenwasserpfütze? Wie wird sich das nun flachere Wasser darstellen? Immergrün durch Algen oder auch einmal wieder klar wie zu früheren Zeiten? Mit fantastischen Spiegelungen der Bäume? Im Winter ein neuer Treffpunkt zum Schlittschuhlaufen, weil das weniger tiefe Wasser schneller gefriert? Können Wasserpflanzen eingesetzt werden und dort auch gedeihen?
Geben wir dem Versuch doch eine Chance!
Die Gögginger werden die Entwicklung genau verfolgen und ggf. ihre Wünsche wieder bei der Stadt anmelden.
Eine Frage bleibt: Müssen die Parkbesucher warten, bis der Regen den Weiher auffüllt oder gibt es evtl. eine neue Aktion der FF Göggingen, nochmals Singoldwasser einzubringen?
Lassen wir uns überraschen.

Das neue Feldkreuz in Göggingen in überraschender Optik

Viele fleißige Hände haben nach über 2-jähriger Planungszeit ein Gemeinschaftswerk geschafft: Ein neues Wegkreuz begleitet nun Menschen auf dem Weg entlang der Ecke Friedrich-Ebert-Straße und der Otto-Miehle-Straße.

Text: Helga Eberle

Burg (Herr, mein Fels, meine Burg, mein Erretter- Ps 46,8): Kuratie

Felsen (Der Fels meiner Stärke ist bei Gott – Psalm 62, 8): St. Peter und Paul, Inningen

Quelle (Du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom, bei dir ist die Quelle des Lebens – Psalm 36,9+10): Zum heiligsten Erlöser

Licht der Welt (Johannes 8,12): St. Georg und Michael

Vater (sehr viele Stellen im Neuen Testament): St. Remigius Bergheim

Schild und Schutz (mein Gott, mein Schild und mein Schutz – Psalm 18, 3): Jugend der Dreifaltigkeitsgemeinde

Hirte (Der Herr ist mein Hirte – Psalm 23,1): Schulen Maria Stern

Text: Andrea Graßmann

Ökumene gelebt – gemeinsam wird das Kreuz aller Gemeinden eingeweiht

Sieben Felder hat das neue Kreuz, welches im nordöstlichen Eck des evangelischen Jugendzentrums an der Friedrich-Ebert-Straße aufgestellt wurde. Die fünf katholischen Pfarrgemeinden, die evangelische Dreifaltigkeitsgemeinde und die Schule Maria Stern haben jeweils ein Feld aus Plexiglas gestaltet. Am Reformationstag wurde das neue Kreuz gemeinsam von Pfarrerin Andrea Graßmann und Pfarrer Nikolaus Wurzer eingeweiht.