ARGE Göggingen – Herbstversammlung mit deutlichen Worten

Vorsitzender Herbert Götz
Vorsitzender Herbert Götz

Anfangs ließ es sich eher gemütlich an: Christian Bitter von der Cima stellte mit Folien sein Modell des Stadtteilmanagements Göggingen vor, welches vom Wirtschaftsreferat in Auftrag gegeben worden war. Allerdings mit großen Einschränkungen: Er wollte wenig verraten, weil die wichtigen workshops erst noch anstünden.

Dann allerdings wurde es „heiß“: In einer Resolution fordert die ARGE Göggingen einen Sportentwicklungsplan, damit eine gleichmäßige Verteilung der Bewegungsangebote für alle Altersgruppen gewährleistet ist und keine Konzentration auf einzelne Stadtteile stattfindet. Desweiteren wird gefordert, dass bei Bauvorhaben im zweistelligen Millionenbereich eine Beteiligung aller Betroffenen praktiziert wird. Es sei sicherzustellen, dass das ehrenamtliche Engagement der betroffenen Vereine nicht durch einen quasi kommerziellen Betrieb sinnlos wird. Die benachbarten Vereine benötigten Planungssicherheit. Auch bei der Behandlung von Erbbauverträgen müsse es eine Gleichbehandlung geben.

Auslöser der Resolution ist der Wunsch des Post SV auf weitgehend Gögginger Flur nahe der B 17 ein neues Sportzentrum zu errichten.

Auch eine Erklärung wurde verabschiedet. (Es geht um einen Artikel in der Augsburger Allgemeinen AZvorOrt Seite 5 vom 21.11.13). Die Erklärung hat folgenden Wortlaut:
Die ARGE Göggingen distanziert sich von dem Vorwurf der Inninger Stadträtin Stuber-Schneider, dass Göggingens Stadträte sich nicht für die Feuerwehr Göggingen einsetzen würden. Stadtrat Wolfgang Kronthaler erläuterte die Gründe für die Verzögerung eines Neubaus: Das Grundstück, welches bisher für einen neuen Bauhof (der verlegt werden müsste, damit die Feuerwehr mehr Platz bekommt) als Ausweichstandort in Aussicht genommen wurde, kann nicht in der gewünschten und notwendigen Weise genutzt werden. Ein neues Grundstück sei aber bereits gefunden worden, die Prüfungen dazu laufen aber noch.

 

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