Der Gögginger Parkweiher zukünftig ein „Himmelsweiher“?

Laut Wikipedia ist ein Himmelsweiher ein Stillgewässer, das durch keinen oberflächigen Zustrom gespeist wird und Wasser ausschließlich aus Niederschlägen bezieht, also vom "Himmel" befüllt wird. Ein in Göggingen bekanntes Beispiel dafür ist der sog. Himmelsweiher im Gögginger Neubaugebiet südlich der Friedrich-Ebert-Straße. Allerdings ist dort nur selten eine Wasserpfütze zu finden, der Bodengrund wurde nicht speziell behandelt.

Das Prinzip "Himmelsweiher" soll nun für den beliebten Gögginger Parkweiher angewendet werden: Derzeit wird von der Stadt Augsburg versucht den Boden des Weihers abzudichten – mit lose geschüttetem Lehm und einer Kiesabdeckung. Dann soll der Regen dauerhaft für einen schönen mit Wasser gefüllten Weiher sorgen.

Früher hatte der Gögginger Parkweiher einen Zu- und einen Abfluß. Der Zufluß kam von der Singold. Eine Wasser-Ausleitung auf Höhe des Hessing-Parkplatzes – gefasst in Rohre – führte unter dem Parkdeck, teils unter Bebauung und teils unter der Butzstraße das Wasser zum Feuerbach (der in den Weiher mündete) und sorgte immer für genügend Wasser im Weiher. Man vermutet, dass Baumwurzeln im Lauf der Jahrzehnte die Rohre so stark zuwucherten und beschädigten, dass eine Sanierung der Rohre dann nicht mehr möglich war – man hätte ja unter und durch Privatgrund graben müssen!

Das neue Roncallihaus – ein Glanzstück

Das nagelneue Kupferdach glänzt in der Sonne und lenkt den Blick auf das neue Gemeindezentrum der Pfarreiengemeinschaft Göggingen-Inningen, welches bis an die Grenze zum Klausenberg herangerückt ist. Allerdings wird es noch eine ganze Weile dauern, bis dort die ersten Veranstaltungen stattfinden können. Jede Spende ist willkommen!