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Beim Stadtteilmanagement in Augsburg tut sich was

Stadtteile werden auch künftig weiter betreut  Das Stadtteilmanagement in Augsburg zeigt Erfolg. Mittlerweile bestehen zwischen der Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg und den Akteuren vor Ort intensive Kontakte und regelmäßiger Austausch. Aus diesem Grund steht die Stadt auch nach Ablauf des dreijährigen Stadtteilmanagement-Programms im August 2016 den vor Ort-Initiativen beratend zur Seite. „Wir verstehen Stadtteilentwicklung dabei als öffentlich-private Aufgabe mit dem Ziel, gemeinsam mit den Akteuren auch weiterhin daran zu arbeiten, die Stadtteile attraktiver zu machen. Deshalb werden die angestoßenen Maßnahmen von uns auch künftig begleitet“, sagt Bürgermeisterin/Finanz- und Wirtschaftsreferentin Eva Weber.  2013 hatte das Wirtschaftsreferat der Stadt Augsburg ein abgestimmtes und ...

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Lesung am Originalschauplatz in Göggingen

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Lesung am Originalschauplatz in Göggingen – die Bücherfreunde machten’s möglich

„Lesung im Römerturm“ war im Jahresprogramm des Vereins und von der Stadtteilbücherei Göggingen angekündigt und viele freuten sich auf diesen ganz besonderen etwas sagenumwobenen  Ort, den viele bis dato noch nie gesehen hatten.

Bei einer Begehung der Verantwortlichen einige Tage zuvor zeigte sich dann aber, dass der tagelange Starkregen seinen Tribut forderte: Der Weg zum Turm war nicht „verkehrssicher“: Die vielen moosigen Treppen waren mit Nässe vollgesaugt und die abgerundeten Treppen-Holzkanten waren gefährlich glitschig. Unzählige Weinbergschnecken zogen ihre Kreise auf den Treppenabsätzen. Die Lesung konnte dort oben am Berg definitiv nicht stattfinden.

In der Not half das Parktheater-Team und stellte ein „Ausweichquartier“ zur Verfügung, welches sich als Glücksfall erwies: Im Hessingflügel des Kurhauses war es warm und regensicher.

Der Ort passte ideal zur Lesung. Denn: Autor Peter Dempf hatte sich zwei Kapitel aus seinem Buch „Vom Geist im Goldenen Theater. Geschichten um das Kurhaustheater“ – erschienen im Oktober 2015 – für die Lesung ausgesucht.

35 Gäste lauschten seinen Worten und ließen sich in die längst verflossene Zeit des Hofrats Friedrichs von Hessing entführen, dessen Lebenswerk in Göggingen entstand und heute noch von der Hessingstiftung weiterentwickelt wird.

Da die Sonne am Tag der Lesung aber wider Erwarten einige Stunden gestrahlt hatte, war der Boden etwas getrocknet. Eine Verlockung. Könnte man den Turm nicht doch wenigstens noch nach der Lesung besichtigen? Für Mutige und Trittsichere? Man konnte. 24 Besucher der Lesung ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen und „stürmten“ den Turm. Und staunten. Der Blick vom Turm im naturgeschützen Grün ist schon etwas ganz Besonderes.

So verwunderte es nicht, dass sich alle wünschten, dass der nächste – bereits gesetzte Termin – tatsächlich im Turm stattfinden sollte.

Zur Matinee im Turm laden die Bücherfreunde am Sonntag, 18. September um 11.00 Uhr. Treffpunkt ist am Eingang zum Parktheater. Wer zur Lesung sitzen möchte, sollte selbst einen Klappstuhl oder ein Sitzkissen mitbringen. (Der Raum im Turm ist nicht bestuhlt). Eine Anmeldung für die Lesung bei der Stadtteilbücherei Göggingen ist wegen der begrenzten Teilnehmerzahl erforderlich.

Gemeinsam noch besser – ein neues Konzept von Bank und Versicherungsagentur

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Fotos: Helga Eberle

Bild oben links: Professor Dr. Karl Heimo Duswald, Vermieter der Räume, übergibt den Hausschlüssel.

Bild oben rechts: Diakon Bernhard Hölzle segnet die neuen Geschäftsräume

Mit der Eröffnung der Sparda-Bank DEVK Versicherungsagentur in Göggingen betritt die Sparda-Bank Augsburg – gegründet 1952 – als bundesweit erste Sparda-Bank Neuland. Hier werden unter einem Dach Versicherungsagentur und Sparda-Bank vereint. Historisch sind die Sparda-Banken und die DEVK Versicherung schon mehr als hundert Jahre verbunden. Ursprünglich als betriebliche Sozialeinrichtungen der Deutschen Eisenbahn haben beide Partner gemeinsame Wurzeln. Von Anfang an sollte der Mensch im Vordergrund stehen, deshalb gründeten sich die Sparda-Banken als Genossenschaftsbanken und die DEVK als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Neben den Versicherungsmitarbeitern ist zu den Geschäftszeiten auch ein Bankmitarbeiter vor Ort.

Die Kritik ist weitgehend verstummt – jedenfalls bei den Anwesenden der Pfarrversammlung

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Fotos: Helga Eberle

Bild oben links: Pfarrer Nikolaus Wurzer M.A.               

Bild oben rechts: Links Dr. Walter Semsch, rechts Hans Schrammel

Gerade mal 40 Erwachsene, die meisten hauptamtlich oder ehrenamtlich der katholischen Kirche St. Georg und Michael Göggingen verbunden und 30 Jugendliche der Katholischen Pfarrjugend St. Georg und Michael waren zu der Pfarrversammlung gekommen, zu der Pfarrer Nikolaus Wurzer M.A. in die Kuratie St. Johannes Baptist eingeladen hatte. Es war kein heißes Thema mehr auf der Tagesordnung.

Zwei Themen sollten aktuell dikutiert werden: Der Neubau Rocallihaus am Klausenberg und der Neubau eines Hauses für Flüchtlinge an der Friedrich-Ebert-Straße.

Beide Themen hatten im Vorfeld auch Kritiker auf den Plan gerufen: Der Entwurf für das neue Roncallihaus bot den Jugendlichen zu wenig Lagerraum und sollte keine feste Bühne mehr bekommen. Beim Neubau für Flüchtlinge gefiel einigen der Standort neben dem Familienzentrum und der Grundschule und in unmittelbarer Nähe zu Kindergarten, Jugendzentrum und Mittelschule nicht.

Der frühere Plan für das Roncallihaus, welcher im Januar vorgestellt wurde, wurde inzwischen modifiziert, so dass die Jugend nach eigener Aussage nun zufrieden ist. Eine feste Bühne wird aber nicht gebaut. Stattdessen wird es ausfahrbare höhenverstellbare Podeste geben, die aber fürs Kleine Volkshteater nicht geeignet sind. Aus dem bisherigen Parkplatz wird eine Grünoase, die Parkplätze werden anderweitig geschaffen. Die Baugenehmigung für den Neuentwurf wurde am 19. April erteilt. Durch Eigenleistung beim Rückbau des alten Hauses konnte die Jugend einen fünfstelligen Betrag für das neue Haus erwirtschaften. Pfarrer Wurzer würdigte diese Leistung: "Verdient Anerkennung und Respekt". Allerdings wird es keine leichte Aufgabe für die Gemeinde werden, die erforderlichen 395 000 Euro Eigenleistung aufzubringen.

Die Planung für die Häuser für Flüchtlinge sieht vier zweigeschossige nicht unterkellerte Häuser vor, die leicht versetzt zueinander stehen, gruppiert in Nord-Süd-Richtung. Insgesamt werden 30 Zimmer mit 60 Betten zur Verfügung stehen, jeweils mit Küchen und weiteren notwendigen Räumen. Diese Neuplanung vom Büro Schrammel wurde von Anwesenden ausdrücklich als sehr gelungen gelobt. Einziehen sollen 60 bereits anerkannte Flüchtlinge, die bisher noch in Pensionen untergebracht sind. Ob dies – wie gewünscht – Familien sein werden, konnte nicht zugesichert werden. Die Baugenehmigung wird demnächst erwartet, bezugsfertig sollen die Häuser im März 2017 sein. Einen Gemeinschaftsraum gibt es in dem Bauvorhaben nicht, dafür können die Räume der Caritas in der Depotstraße genutzt werden. Nach zehn Jahren sollen die Häuser für den sozialen Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen. Träger ist der Caritasverband für Augsburg Stadt und Land, vertreten durch Dr. Walter Semsch. Für die Betreuung der Flüchtlinge gibt es eine Sozialpädagogin, einen Kümmerer und einen ehrenamtlichen Helferkreis. Auch Patenschaften sind angedacht.

Pilotversuch zur Verkehrsberuhigung im Neubaugebiet südlich der Friedrich-Ebert-Straße


P R E S S E M T T E I L U N G   
SPD-Stadtrat Freund: "Ein guter Tag für das Neubaugebiet südl. der Friedrich-Ebert-Straße"  
Pilotversuch Verkehrsberuhigung Baugebiet südlich der Friedrich-Ebert-Straße kommt   
In der Sitzung des Bauausschusses vom 12.05.2016 hat die SPD einen Bericht über die weitere Vorgehensweise zur Entfernung Granitblöcke und die Umgestaltung in den verkehrsberuhigten Bereichen des Baugebiets südlich der Friedrich Ebert-Straße gefordert. "Die gute Nachricht ist, dass noch vor der Sommerpause mit dem Umbau eines ersten Straßenzugs – nämlich der Olof-Palme-Straße – begonnen wird", erklärt der SPD-Stadtrat Dr. Florian Freund.  Hintergrund der Anfrage Freunds waren massive Bürgerbeschwerden im vergangen Jahr. Die zur Verkehrsberuhigung vorgesehenen Granitblöcke werden von den Anwohnerinnen und Anwohnern sehr kritisch gesehen. "Und ganz objektiv sind die Dinger auch gefährlich. Vor allem für radelnde Kinder bestehe eine erhebliche Gefahr von gefährlichen Verletzungen", so Freund.   
Der Bauausschuss hatte auf Initiative des SPD-Stadtrats Dr. Florian Freund bereits im Winter beschlossen, Alternativkonzepte für die Verkehrsberuhigung zu erarbeiten und diese den Anwohnerinnen und Anwohnern vorzustellen. "Konkret hatten wir beschlossen eine 'Modellstraße' mit dem Alternativkonzept auszustatten, damit die Bürgerinnen und Bürger sehen, was möglich ist und wie die Umgestaltung aussehen könnte," so SPD-Stadtrat Dr. Florian Freund.  Freund zeigt sich nach dem Bericht im Bauausschuss nun erleichtert. "Der Einsatz der Bürgerinnen und Bürger und der SPD hat sich gelohnt", so Freund.  Nach Auskunft des Baureferats wird nun die Olof-Palme-Straße als Modellprojekt umgestaltet, um die Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern abzufragen. Konkret ist vorgesehen, die in der Bürgerschaft ungeliebten Granitblöcke zu entfernen und durch zusätzliche Beschilderung sowie auf der Straße aufgebrachte Piktogramme auf die Verkehrsberuhigung hinzuweisen. "Da in verkehrsberuhigten Bereichen der Aufenthaltscharakter auch baulich zu betonen ist, war es nicht möglich, die aufgestellten Granitblöcke ersatzlos zu entfernen", erklärt Freund die weiteren geplanten Maßnahmen. Anstelle der Granitblöcke sei nun die Einrichtung von Pflanzfeldern mit Rankgerüsten vorgesehen. "Diese sind auch beim Rangieren mit dem Auto gut zu sehen und – was uns besonders wichtig ist – auch die Verletzungsgefahr für radelnde Kinder ist deutlich reduziert" freut sich Freund. Die Verkehrssicherheit soll ferner sich durch Bodenmarkierungen, die die Fahrbahn optisch einengen, verbessert werden.   
"Bei der Umgestaltung der Olof-Palme-Straße handelt es sich um ein Modellprojekt. Ob es in der Bürgerschaft angenommen wird, müsse man sehen", erklärt Freund. Dann könne die schrittweise Umgestaltung des gesamten Wohngebiets ins Auge gefaßt werden.

Göggingen, 14.05.2016