Nachrichten

Deckenerneuerung Bgm.-Müller-Ring (B 17)

Deckenerneuerung Bgm.-Müller-Ring Zwischen den Anschlussstellen Eichleitnerstraße und Leitershofer Straße ist die Fahrbahndecke der B17 sehr schadhaft und muss in diesem Bereich erneuert werden. Die Bauarbeiten hierfür sollen hauptsächlich während der Pfingstferien zwischen dem 15. und 27. Mai durchgeführt werden. Vorab ist am 6. und 7. Mai die Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten geplant. Während der Bauarbeiten ist die B17 zwischen den Anschlussstellen Eichleitnerstraße und Leitershofer Straße nur einspurig befahrbar. Die Zu- und Abfahrten von und zur B17 an den Anschlussstellen Leitershofer Straße und Gabelsbergerstraße werden nur eingeschränkt möglich sein. Es ist geplant ab dem 15. Mai zunächst auf der Südseite die Deckschichten zu erneuern. Der ...

Weiter

Beim Stadtteilmanagement in Augsburg tut sich was

Stadtteile werden auch künftig weiter betreut  Das Stadtteilmanagement in Augsburg zeigt Erfolg. Mittlerweile bestehen zwischen der Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg und den Akteuren vor Ort intensive Kontakte und regelmäßiger Austausch. Aus diesem Grund steht die Stadt auch nach Ablauf des dreijährigen Stadtteilmanagement-Programms im August 2016 den vor Ort-Initiativen beratend zur Seite. „Wir verstehen Stadtteilentwicklung dabei als öffentlich-private Aufgabe mit dem Ziel, gemeinsam mit den Akteuren auch weiterhin daran zu arbeiten, die Stadtteile attraktiver zu machen. Deshalb werden die angestoßenen Maßnahmen von uns auch künftig begleitet“, sagt Bürgermeisterin/Finanz- und Wirtschaftsreferentin Eva Weber.  2013 hatte das Wirtschaftsreferat der Stadt Augsburg ein abgestimmtes und ...

Weiter

Street-Food-Markt

Verkehrsbeschränkungen anlässlich des Street-Food-Marktes Vom 5. bis 8. Mai findet auf dem Sportplatz in der Pfarrer-Bogner-Straße der Street-Food-Markt statt. Um einen möglichst sicheren und geordneten Verkehrsablauf zu gewährleisten, hat das Tiefbauamt, Abt. Straßenverkehr, folgende Verkehrsbeschränkungen angeordnet: In der Pfarrer-Bogner-Straße wird von der Gabelsbergerstraße bis zur Apprichstraße nur Einbahnstraßenverkehr in Süd-Nordrichtung zugelassen. Um einen ungehinderten Verkehrsfluss sowie eine Zufahrtsmöglichkeit für Rettungsdienste zu gewährleisten, wird das Halten und Parken in der Gabelsbergerstraße, Pfarrer-Bogner-Straße, Apprichstraße, der Zufahrtsstraße zur „Bezirkssportanlage Karl Mögele“ und in der Anton-Bezler-Straße eingeschränkt. Im Umkreis des Festplatzes stehen nur in der Apprichstraße und der Anton-Bezler-Straße sowie im Friedhofweg begrenzte Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Es ...

Weiter

Nachrichten für alle - alle schreiben Nachrichten

Ein Journalist kann nicht überall sein, nicht alles sehen und hören. Viele Gögginger sind täglich unterwegs und entdecken Neues und Interessantes. Lassen Sie es www.goeggingen-online.de wissen, damit auch andere davon erfahren! Schicken Sie eine mail an redaktion@goeggingen-online.de wenn Sie etwas wissen, was die Redaktion offensichtlich noch nicht weiß, weil es darüber im online-Magazin noch nichts zu lesen gibt. Gerne recherchieren wir dann. Wenn Sie uns Ihren Namen hinterlassen, nennen wir Sie gerne als Informant der Nachricht.

Weiter

Termine-Veranstaltungen

Schauen Sie doch mal rein unter Termine!!! Vereine und Kirchen sind in Göggingen sehr aktiv und bieten jede Menge Veranstaltungen verschiedenster Art für (fast) jedes Lebensalter. Schauen Sie doch einfach in der Menu-Leist rein unter Termine! Wenn Sie direkt auf die Seite eines Vereins gehen wollen: Klicken Sie in der Menu-Leiste auf "Leute treffen sich" und dann auf "Vereine".

Weiter

3 Bäume, ein seltener Spitzahorn und 2 alte Kastanien, wurden am 13. Mai beim ehemaligen „Eisernen Kreuz“ gefällt – warum konnte das niemand verhindern?

 

Hauptstr37-1927-k
Hauptstr37-2004-k
Hauptstr37-2014-k
 

20160513_143537-k

20160513_143741-k
20160515_152059-k

Fotos: alte Postkarte: Familie Werner; die nächsten beiden Fotos: Helga Eberle; die letzten drei Fotos: Martin Eberle

Welche Erklärung werden die Gögginger für diese Aktion bekommen? Und wird sie die Gögginger überzeugen können? Waren die Bäume wirklich krank? Oder mußten sie weichen, weil sonst kein ebenerdiger Eingang zu dem neuen Cafe möglich gewesen wäre?

Nein, es waren andere Gründe, sagt Stefan Wolf, der zukünftig das Cafe betreiben wird:

"Vor der Ausführung unseres Ladenzugangs hatte der Bauträger einen Termin mit der unteren Naturschutzbehörde. Dabei wurde festgestellt, dass die Bäume so stark geschädigt wurden, dass die Statik nicht mehr gewährleistet werden kann. Ich möchte nochmals ausdrücklich betonen, dass die Bäckerei Wolf mit diesen Schädigungen in keiner Weise in einen Zusammenhang gebracht werden kann.

Die alten Bäume waren für uns einer der Hauptbeweggründe uns für den neuen Standort zu entscheiden. Im Schatten der Bäume hätte eigentlich unser Biergarten entstehen sollen. Gegen die Fällung  der Bäume haben wir uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr gesetzt. Leider waren diese Bemühungen erfolglos.

Auf Grund unserer Intervention werden nun wenigstens Ersatzpflanzungen mit einem Stammumfang von 40 bis 45 cm anstatt der geplanten 20 bis 25 cm umgesetzt."

Nun noch die Stellungnahme des Umweltreferenten:

Das Bauvorhaben Bürgermeister-Auernhammer-Straße 37 – 37 a wurde  mit dem Abriss des Bestandsgebäudes Anfang 2014 eingeleitet. Die Maßnahmen wurden darauf abgestimmt, die Bäume zu erhalten und in die nachfolgende Außengestaltung des Neubaus zu integrieren.

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens wurde von Seiten der UNB sowohl eine artenschutzrechtliche Prüfung als auch ein Baustelleneinrichtungsplan mit den notwendigen Baumschutzmaßnahmen gemäß DIN 18920 eingefordert.

Eine Leitungsverlegung der Stadtwerke Augsburg und die Errichtung eines Sickerschachtes, welche mit einer extremen Wurzelabgrabung verbunden waren, erforderte eine erneute Prüfung des Baumerhalts. Die beiden Baumaßnahmen waren nicht vereinbar mit den Schutzvorschriften für den Baumerhalt nach DIN 18920 und waren auch nicht mit der UNB abgestimmt. Ein spezifisches Gutachten (Sachverständigenbüro für Baumpflege, Baumstatik und Wertermittlung)  zur Standsicherheit der stark beschädigten Bäume (2 Kastanien und 1 Spitzahorn) erbrachte das Ergebnis, dass ein Baumerhalt in der bestehenden Ausprägung nicht mehr möglich ist. Alle Bäume können nur als Torso mit stark verkürzter Lebenserwartung verkehrssicher erhalten werden, erfüllen dann aber ihre optische Funktion nicht mehr.

Auf Grund dieser geänderten Situation war die UNB gehalten, die zur Diskussion stehenden Bäume für eine Fällung frei zu geben und den Freiflächengestaltungsplan zu modifizieren.

Als Ersatz für die 3 gefällten Bäume wurde eine Ersatzpflanzung von insgesamt 8 Bäumen (4 rotblühende Kastanien, 3 Säulenhainbuchen und 1 Zierkirsche) festgesetzt. Die vorgezogene Baumfällung sollte dazu dienen, einerseits das mit der fehlenden Standsicherheit der geschädigten Bäume verbundene Sicherheitsrisiko zu eliminieren und andererseits eine umgehende Ersatzpflanzung ermöglichen zu können.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die 3 gefällten Bäume in ihrem Ausgangszustand zweifelsfrei zu den ortsbildbestimmenden Großgrünbeständen im Zentrum von Göggingen gehörten. Dies wurde von der UNB auch so erkannt und als zu erhaltendes Schutzgut im Baugenehmigungsverfahren definiert und festgesetzt. Es ist auch klar, dass die Ersatzpflanzung zwar in den künftigen Jahrzehnten wieder ein adäquates Erscheinungsbild entwickelt, aber in der näheren Zukunft das verloren gegangene Erscheinungsbild der Altbäume nicht ersetzen kann.

Wir sind auch der Meinung, dass der Erhalt der Bäume möglich gewesen wäre und die ursächlich für die Baumentfernung verantwortliche Schädigung im Wurzelbereich nicht hätte erfolgen dürfen, wenn die vorgeschriebenen Maßnahmen zum Baumschutz eingehalten worden wären. Insofern ist es unerlässlich die Schadensverursacher zur Rechenschaft zu ziehen.

Die aktuelle Erfahrung macht deutlich, dass fachgerechter Baumschutz– wie in der Baugenehmigung festgelegt – immer wieder nicht beachtet wird. Das AGNF wird Baufirmen und Stadtwerke nochmal auffordern, entsprechende Schulungen zu besuchen wie das der Umweltausschuss im letzten Jahr in einem Beschluss zum Baumschutz festgelegt hat.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Reiner Erben, berufsmäßiger Stadtrat

Referat für Umwelt,

Nachhaltigkeit und Migration
Rathausplatz 2 a, 86150 Augsburg

umweltreferat@augsburg.de

Wie das Projekt "Göggingen Mitte" vom Bauherrn geplant ist, können Sie unter

http://www.eser-conform.de/aktuelleobjekte.htm

nachlesen.

Martin-1962-k

Der Baumfrevel ist leider nicht neu – ortsprägende Bäume mussten auch in der Vergangenheit Neubauten weichen.

Foto: Martin Eberle, 1962

Hauptstrasse-alt

 

auch das war einmal die Gögginger Hauptstraße … Postkarte unbekannt

rechts, vorderstes Haus: heute Pfiffigunde.

Auf den Spuren des Hofrats Hessing

Hessingvortrag_1542-kFoto: Claudia Eberle
Friedrich Hessing beginnt seine berufliche Laufbahn als kleiner Schreinerlehrling und beendet sein Lebenswerk als geadelter Hofrat Friedrich von Hessing. Sein Weg führt ihn von Schönbronn, wo er als 13. Kind einer armen Häusler- und Hafnerfamilie geboren wurde, über Augsburg nach Göggingen. Vor allem dort, aber auch an anderen Orten in Deutschland, baut er Kurkliniken um körperbehinderten Menschen mit seinen orthopädischen Apparaten zu helfen. Erst spät im Leben wird er von der Ärzteschaft ernstgenommen und anerkannt.

Dr. Heinz Münzenrieder zeichnete sein Leben nach – spannend und kurzweilig, wie man das von ihm gewöhnt ist. Über 100 Gäste hatten sich zu der Veranstaltung des Gögginger Geschichtskreises im Gartensaal der Hessingburg eingefunden. Helga Eberle begleitete den Vortrag mit Bildern aus dem Leben des Mannes, dessen Name heute noch Göggingen in der Welt bekannt macht.

Gögginger Kinderfest „Piraten“ – diesmal an neuem Veranstaltungsort

Kinderfest_6456

Kinderfest 2013 Foto Helga Eberle

Was tun, wenn eine Baustelle den gewohnten und beliebten Platz für das Kinderfest blockiert? Man geht zum Schweigerhof! (Friedrich-Ebert-Str. 50)
Das ist keine Notlösung – sondern bringt auch viele Vorteile: Eine feste Halle ersetzt das Zelt und die Aufbauarbeit fürs Zelt. Familie Schweiger ist Mitveranstalter und hat einige Überraschungen für die kleinen und großen Gäste parat.

49. Gögginger Kinderfest am Samstag 2. und Sonntag 3. Juli 2016     
Thema: „Piraten“  
Programm:  
Samstag, 2. Juli   
1200 Uhr:   Feierliche Eröffnung durch Pfarrer Nikolaus Wurzer   
Kurzes Grußwort von Pfarrer Wurzer an alle Anwesenden. Ballonmassenstart als Abschluss der Eröffnung  
bis 1800 Uhr  Spielbudenbetrieb, Kinderprogramm, Kamel- und Ponyreiten, Cafeteria    
ab 1800 Uhr  Bluesrock – live und unplugged mit “Salvation Road”    Weinstube   
ab 2100 Uhr  vorauss. Liveübertragung Achtelfinale EM    
bis 2300 Uhr  Festbetrieb mit Bedienung, Ausschank und warmer Küche  

Sonntag, 3. Juli  
1000 Uhr  Familiengottesdienst in der Festhalle  
ab 1100 Uhr  Festbetrieb mit der Kolping Blaskapelle,     Bedienung, Ausschank und warmer Küche Spielbudenbetrieb, Kinderprogramm und Cafeteria  
ab 1200  Uhr  Kamel- und Ponyreiten, Cafeteria   
1800 Uhr  Ende des Festbetriebs   
Mit dem Erlös finanziert die katholische Pfarrjugend ihre gesamte Jugendarbeit. So wird z. B. das Defizit, das beim jährlichen Sommerzeltlager entsteht dadurch ausgeglichen. 

Veranstalter: Katholische Pfarrjugend St. Georg und Michael und St. Johannes Baptist, Göggingen

Perlen der Poesie aus Tausendundeiner Nacht

Benefiz_3920 Benefiz_3934

Fotos: Helga Eberle

Sybille Schiller brachte "Perlen der Poesie aus Tausendundeiner Nacht" zu Gehör im Rahmen einer Benefizveranstaltung  für Ein Haus für Kinder e.V., den Unterstützungsverein des Hessing Förderzentrum für Kinder. Die bekannte Augsburger Journalistin und vielseitige Rezitatorin entführte die Zuhörer mit diesem Märchen für Erwachsene, einem Klassiker der Weltliteratur, in die farbenreiche Welt des Morgenlandes. Sie folgten den Geschehnissen in der 272. bis 280. Nacht, die von König Karamassaman und seinen Söhnen al-Amdschad und al-Asad handelten.

Der Konzertgitarrist Adrian Ingerl bot einen fesselnden Rahmen für diese nächtlichen Erzählungen, durch die Scheherazade, die Tochter des Wesirs, ihr Leben retten konnte. Die vor allem Kennern bekannten Werke, brillant vorgetragen, waren ein musikalisches Erlebnis an sich und trugen zur Faszination dieses Abends bei – z.B. die Serenata Espanola des katalanischen Komponisten  Joaquim Malats (1872-1912) oder Testament de Amelie von Miguel Llobet (1878-1938).

Helga Treml-Sieder und Monika Hatam, die Vorsitzenden des Vereins, konnten zahlreiche Gäste begrüßen und freuten sich über den Erfolg des Abends – sowohl im kulturellen wie auch im finanziellen Sinne.

Text: Helga Treml-Sieder